Aus den Pyramidenstädten in Alt-Mexiko

Mit 53 Bildern in Kupfertiedruck, einer Vierfarbentafel und drei Panoramakarten

150,00 kn

ISBN

Nakladnik

Godina izdanja

1933

Broj stranica

160

Dimenzije

155mm x 230mm

Uvez

tvrdi

Opis

Walter Lehmann wurde als Sohn des Geheimen Justizrats Gustav Lehmann und der Johanna Wetzel geboren. Er studierte ab 1898 Naturwissenschaften und Medizin und wurde 1903 zum Dr. med. promoviert. 1903 wurde er wissenschaftlicher Hilfsarbeiter von Eduard Seler am Völkerkunde-Museum in Berlin. Von 1907 bis 1909 reiste er im Auftrag des Museums von Panama nach Mexiko, machte Sprachaufnahmen und ethnographische Beobachtungen. 1910 wurde er Kustos am Völkerkunde-Museum in München. Dort wurde er 1913 in Völkerkunde promoviert und habilitierte sich 1915 im Fach Amerikanische Sprach-, Volks- und Altertumsstudien. Er wurde 1915 Privatdozent und 1920 außerordentlicher Professor an der Universität München. 1921 wechselte er als Direktor an das Ethnologische Forschungs- und Lehrinstitut des Museums für Völkerkunde in Berlin-Dahlem. Nach einer Forschungsreise nach Mexiko und Guatemala 1925 und 1926 war er ab 1927 Direktor der afrikanischen, ozeanischen und amerikanische Sammlungen des Berliner Völkerkunde-Museums. Daneben war er Privatdozent an der Universität, wurde aber 1934 vorzeitig pensioniert. 1934 bis 1936 war er Gastprofessor in Madrid und betrieb dort Archivstudien. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland bereitete er die Herausgabe aztekischer Texte vor, von denen viele allerdings erst posthum aus seinem Nachlass veröffentlicht wurden.

Lehmann forschte auf den Gebieten indigene Sprachen, Archäologie und Ethnologie Zentralamerikas. 1920 identifizierte er als erster den Tlapanec[1]-Sprachenzusammenhang korrekt. Er war Mitautor der Quellenwerke zur alten Geschichte Amerikas. Ein Teilnachlass von ihm befindet sich im Ibero-Amerikanischen Institut in Berlin.[2]