Wir sind das Abendland

Gestalten, Mächte und Schicksale Europas durch 7000 Jahre

45,00 kn

ISBN

Autor

Nakladnik

Godina izdanja

1966

Broj stranica

605

Dimenzije

145mm x 225mm

Uvez

tvrdi

Opis

lst Europa ein »sterbender Kontinent«, muß man von einem »Untergang des Abendlandes« sprechen? Was ist Europa, was ist das Abendland? Das ist die Frage nach unserer Zukunft. lvar Lissner, der bekannte Erzähler großer kulturgeschichtlicher Lebensbilder, antwortet mit der dramatischen Darstel- lung entscheidender europäischer Schicksalsstunden. Er berichtet und zeigt; Die Europäer waren unter sich nie einig. Aber ihre Kultur hat einen geıneinsamen Ursprung und eine eigene Konsequenz; ihre Zivilisation eroberte die Welt. Das Abendland ist rund um das Mittel- meer entstanden; es wuchs hinein in den asiatischen Raum, es erstreckte sich bis zum hohen Norden, es dehnte sich aus über den Atlantik und hat auch das Bewußtsein des amerikanischen Konti- nents mit geprägt. Wir Europäer haben die Macht besessen; wir haben sie gebraucht, mißbraucht und verloren, als wir die statischen Lebens- und Glaubensforinen anderer Völker der Erde aufbrachen und in Bewegung brachten. Heute, nach Zwei großen Bruclerkríegen, sucht das entmachtete Europa - nun in zwei ideologische Blöcke zerrissen - nach neuen Aufgaben, ein neues Selbstbewsststein, neue Verantwortung. Solche Verantwortung ist freilich nur tragbar, wenn wir die Mächte, Gestalten und treibenden Kräfte kennen, die bisher das Abendland geformt haben. In den eigenen Tugenden und Lastern müs- sen wir uns wiedererkennen, Lissners Buch ist keine trockene Abhandlung. Er hat entscheidende Szenen der abendlandıschen Geschichte ausgewählt, er läßt schlaglichtartig Höhepunkte aufleuchten, Sternstunden, in denen das europäische Geschick sich entsfihífid, Persönlichkeiten, die ihm eine neue Wendung gaben. Dabei hat er die vorwärtstreibenden und immer wieder neu aufbauenden Kräfte vergegenwärtigt: Der Untergang des Abendlandes findet nicht statt, wenn wir uns und unsere Geschichte nicht selber verlieren und Verraten, wenn wir zu einer neuen Einheit zusammenfinden.